Wissensmanagement und Web 2.0
Dem Wissensmanagement bieten sich meiner Ansicht nach mit Web 2.0 neue Möglichkeiten, individuelle Lösungen für die persönliche Arbeitsorganisation der Wissensarbeiter sowie für Austausch und Zusammenarbeit zu unterstützen. Der Einsatz von Weblogs und Wikis ist in vielen Erfahrungsberichten dokumentiert, die Potenziale von Social Software sind auch bereits in der Forschung belegt (so z.B. Thomas Döbler: Potenziale von Social Software, Dezember 2007).
Schön und gut. - Fragen Sie sich aber vielleicht auch, wie das eigentlich aussieht mit der Motivation der Mitarbeiter und möglichen/notwendigen Anreizen, der Unternehmenskultur und der Kommunikation? Bedeutsam scheint mir dabei, dass es zunächst um ein Verstehen unserer Vorstellungen von Wissen geht, die unser Denken und Handeln prägen. Auf Basis dieser Vorstellungen setzen wir (möglicherweise unbewusst) auch die Schwerpunkte im Wissensmanagement. Wie wir "Wissen" begrifflich fassen, beeinflusst, wie wir über die Verbesserung des Wissens im Unternehmen denken. Wenn wir z.B. davon ausgehen, dass Wissen mit Denken, Fühlen und einem Prozess zu tun hat, werden wir anders herangehen als bei der Sichtweise, Wissen sei ein manipulierbares Ding, das abgespeichert und übertragen werden kann. Hier gibt es keine allgemeinen Lösungen, jede Organisation hat ihre ganz individuellen Antworten bzw. zunächst einmal ganz individuelle Fragen.
Welche Erfahrungen haben Sie damit?
Links:
Chris Fletcher: The future of knowledge in a network centric world
Web 2.0 & Co. – die sieben wichtigsten Trends im Wissensmanagement
Regina Schlager
Knowledge Management, Deloitte
rschlager@deloitte.at
Schön und gut. - Fragen Sie sich aber vielleicht auch, wie das eigentlich aussieht mit der Motivation der Mitarbeiter und möglichen/notwendigen Anreizen, der Unternehmenskultur und der Kommunikation? Bedeutsam scheint mir dabei, dass es zunächst um ein Verstehen unserer Vorstellungen von Wissen geht, die unser Denken und Handeln prägen. Auf Basis dieser Vorstellungen setzen wir (möglicherweise unbewusst) auch die Schwerpunkte im Wissensmanagement. Wie wir "Wissen" begrifflich fassen, beeinflusst, wie wir über die Verbesserung des Wissens im Unternehmen denken. Wenn wir z.B. davon ausgehen, dass Wissen mit Denken, Fühlen und einem Prozess zu tun hat, werden wir anders herangehen als bei der Sichtweise, Wissen sei ein manipulierbares Ding, das abgespeichert und übertragen werden kann. Hier gibt es keine allgemeinen Lösungen, jede Organisation hat ihre ganz individuellen Antworten bzw. zunächst einmal ganz individuelle Fragen.
Welche Erfahrungen haben Sie damit?
Links:
Chris Fletcher: The future of knowledge in a network centric world
Web 2.0 & Co. – die sieben wichtigsten Trends im Wissensmanagement
Regina Schlager
Knowledge Management, Deloitte
rschlager@deloitte.at
deloitte - 8. Apr, 16:00