Die Gestaltung des virtuellen Raums
MODUL University Vienna entwickelt leading edge Web 2.0 Technologien.
Im "coffee to go" am Wiener Kahlenberg wird fair trade Biokaffee im Papptässchen und Biolimo im Plastikbecher serviert. Von dort oben hat man einen klaren Blick auf ganz Wien.
Den hat auch Prof. DDr. Arno Scharl, Vizerektor der MODUL University Vienna welche ebenfalls am Wiener Kahlenberg, gleich nebenan, gelegen ist.
IDIOM (Information Diffusion accross Interactive Online Media) heißt das Projekt des Instituts für Neue Medientechnologie, das sich mit der Analyse von Web basierten Daten beschäftigt. Medienseiten, Blogs und Firmenseiten werden automatisch auf Ihre Inhalte untersucht und ausgewertet. So kann man z.B. beim US Election 2008 Web Monitor sehen welche Präsidentschaftskandidaten im Moment populär sind, mit welchen Themen Sie in Verbindung gebracht werden. Da das System erkennt, ob bestimmte Themen eher positiv oder negativ besetzt sind, kann man sogar sagen ob dies gut oder schlecht für die jeweiligen Kandidaten ist.

Wir haben uns das vom FIT-IT Programm geförderte Projekt IDIOM mit Prof. DDr. Scharl angesehen um herauszufinden, ob diese Technologie für Wirtschaftsunternehmen einsetzbar wäre.
Damit ein Unternehmen erfolgreich im Web präsent ist, muß es sich positionieren. Voraussetzung für die Positionierung ist es, die Ausgangsposition und die Umgebung zu kennen.
Derzeit und damit komme ich wieder zum klaren Blick, haben Untenehmen keine Sicht darauf wo "ihre" Themen im Web diskutiert werden und wo sie sich in den Meinungsbildungsprozess einklinken können.
An welche Themen kann man andocken? Wo werden diese diskutiert? Wer besetzt diese Themen im Moment? Welche anderen Themen werden damit verknüpft? Wird Unternehmen A, das sich mit dem Thema B positionieren will, überhaupt damit in Verbindung gebracht? Die semantische Analyse (siehe Semantik) des Web hat jedenfalls interessante Zusammenhänge mit der öffentlichen Meinung. So war der oben erwähnte Election Monitor durchaus in der Lage Umfrageanalysen von Meinungsforschungsinstituten nachzubilden bzw. vorauszusehen.
Nintendo unterstützte die Produkteinführung seiner WII Konsole mit einer Crawler Technologie. Kurz nach Markteinführung in den USA gab es User Berichte im Internet, wonach der Controller, den der Spieler in der Hand hält beim spielen in den Fernseher flog und diesen zerstörte. Nintendo ersetzte sofort bei allen auf dem Markt befindlichen Geräten den Sicherheitsriemen. Nintendo kann durch die kontinuierliche Beobachtung des Markts seine Stellung ausbauen und ist heute die meistverkaufte Konsole (siehe Wii ist nun die meistverkaufte aktuelle Konsole), neben XBOX 360 und PS3.
Ähnlicher Erfolg zeigt sich beim Spielerenner GTA 4, von dem berichtet wird, daß alle Fehler, die Spieler in den Vorgänger Versionen bemängelt hatten, im neuen Spiel ausgemerzt sind. Auch dies lässt daruf deuten, daß man auf die Kommentare der Spieler im Internet in Blogs und Foren gehört hat.
Im "coffee to go" am Wiener Kahlenberg wird fair trade Biokaffee im Papptässchen und Biolimo im Plastikbecher serviert. Von dort oben hat man einen klaren Blick auf ganz Wien.
Den hat auch Prof. DDr. Arno Scharl, Vizerektor der MODUL University Vienna welche ebenfalls am Wiener Kahlenberg, gleich nebenan, gelegen ist.
IDIOM (Information Diffusion accross Interactive Online Media) heißt das Projekt des Instituts für Neue Medientechnologie, das sich mit der Analyse von Web basierten Daten beschäftigt. Medienseiten, Blogs und Firmenseiten werden automatisch auf Ihre Inhalte untersucht und ausgewertet. So kann man z.B. beim US Election 2008 Web Monitor sehen welche Präsidentschaftskandidaten im Moment populär sind, mit welchen Themen Sie in Verbindung gebracht werden. Da das System erkennt, ob bestimmte Themen eher positiv oder negativ besetzt sind, kann man sogar sagen ob dies gut oder schlecht für die jeweiligen Kandidaten ist.

Wir haben uns das vom FIT-IT Programm geförderte Projekt IDIOM mit Prof. DDr. Scharl angesehen um herauszufinden, ob diese Technologie für Wirtschaftsunternehmen einsetzbar wäre.
Damit ein Unternehmen erfolgreich im Web präsent ist, muß es sich positionieren. Voraussetzung für die Positionierung ist es, die Ausgangsposition und die Umgebung zu kennen.
Derzeit und damit komme ich wieder zum klaren Blick, haben Untenehmen keine Sicht darauf wo "ihre" Themen im Web diskutiert werden und wo sie sich in den Meinungsbildungsprozess einklinken können.
An welche Themen kann man andocken? Wo werden diese diskutiert? Wer besetzt diese Themen im Moment? Welche anderen Themen werden damit verknüpft? Wird Unternehmen A, das sich mit dem Thema B positionieren will, überhaupt damit in Verbindung gebracht? Die semantische Analyse (siehe Semantik) des Web hat jedenfalls interessante Zusammenhänge mit der öffentlichen Meinung. So war der oben erwähnte Election Monitor durchaus in der Lage Umfrageanalysen von Meinungsforschungsinstituten nachzubilden bzw. vorauszusehen.
Nintendo unterstützte die Produkteinführung seiner WII Konsole mit einer Crawler Technologie. Kurz nach Markteinführung in den USA gab es User Berichte im Internet, wonach der Controller, den der Spieler in der Hand hält beim spielen in den Fernseher flog und diesen zerstörte. Nintendo ersetzte sofort bei allen auf dem Markt befindlichen Geräten den Sicherheitsriemen. Nintendo kann durch die kontinuierliche Beobachtung des Markts seine Stellung ausbauen und ist heute die meistverkaufte Konsole (siehe Wii ist nun die meistverkaufte aktuelle Konsole), neben XBOX 360 und PS3.
Ähnlicher Erfolg zeigt sich beim Spielerenner GTA 4, von dem berichtet wird, daß alle Fehler, die Spieler in den Vorgänger Versionen bemängelt hatten, im neuen Spiel ausgemerzt sind. Auch dies lässt daruf deuten, daß man auf die Kommentare der Spieler im Internet in Blogs und Foren gehört hat.
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Dipl.-BW Ralf Eisend Senior Manager, Deloitte Consulting ![]() |
und |
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Dr. Andreas Pinterits Consultant, Deloitte Consulting
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deloitte - 30. Mai, 09:24

Nachhaltigkeit?
Re: Nachhaltigkeit?
Das ist eine ausgezeichnete Frage. Ich versuche Sie mal für den angesprochenen Umsatz zu beantworten:
Das Nintendo Beispiel zeigt, dass Nintendo, vor langer Zeit führender Spielekonsolenhersteller es geschafft hat den Markt von Sony und Microsoft zurückzuerobern. Und zwar mit einem Konzept, dass komplett der typischen Weiterentwicklung von Spielekonsolen (sich mit immer mehr Rechenpower, immer stärkere Grafikleistung, etc. gegenseitig zu übertrumpfen) entzieht und stattdessen bei bescheidener Grafik auf innovative Steuerungsmöglichkeiten setzt. Die Wii hat Nintendo damit einen Rekordgewinn beschert.
Das angesprochene Spiel GTA4 hat in der ersten Woche 500 Mio. Umsatz erzielt. Zum Vergleich dazu: Der Film Spiderman 3 hat mit 148 Millionen Doller den Rekord für das Einspielergebnis nach dem Startwochenende inne.
Andreas Pinterits