Harte Zeiten für Baumärkte
Damit lockt man ja nun wirklich niemanden hinterm Ofen vor. Auf einem Preisvergleichsdienst nachzusehen wo ein und das Selbe Produkt billiger angeboten wird. (Übrigens haben "Fachleute" zu Beginn diesen Diensten keine bis extrem kurze Lebensdauer prognostiziert...).
Abgesehen vom Businessmodell eines Preisvergleichsdienstes (dazu wird es einen eigenen Blog-Eintrag geben) lohnt es sich durchaus einen näheren Blick auf die Auswirkungen für den Handel zu nehmen. Ging man früher zum Fachhändler um die Ecke und ließ sich zum Thema Fernseher beraten um dann zu einem Elektrogroßmarkt zu fahre und das gute Stück um einiges günstiger zu kaufen, sieht die Sache heute noch ein Stück anders aus. Man geht zum Elektrogroßmarkt sieht sich das Objekt der Begierde an und bestellt es dann im Internet beim Bestpreisanbieter; läßt es liefern oder holt es ab. Wer jetzt meint, dass wegen "der paar Euro" der Aufwand nicht lohnt, ist gewaltig auf dem Holzweg. Es kann schon passierten das Haushaltsgeräte um bis zu 2/3 günstiger sind als im Elektrogroßmarkt.
Noch interessanter wird es wenn man über die Grenzen hinausschaut. In Deutschland ist in der Regel alles noch mal ein gutes Stück günstiger. Fast alle großen Onlinehändler dort liefern mittlerweile nach Österreich. Ein 30kg Paket für 17 €. Die Zeiten wo nur Waschmaschinen, Fernseher und Computer in Preisvergleisportalen gelistet wurden sind längst vorbei. Eine Bohrmaschine der Marke Bosch kostet bei einer großen Baumarktkette 270 €.

Mit wenigen Klicks findet man einen Onlinehändler in Lich (das ist eine Gemeinde mit 13.000 Einwohnern in Hessen) der die gleiche Bohrmaschine um 202 € anbietet. Für 17,95 € hat man sie 2 Tage später nach Österreich geliefert.

Harte Zeiten für Baumärkte stehen bevor!
Das sehen aber nicht Alle so....
Spannend zu sehen ist eine andere Entwicklung. Das wichtigste Asset dieser Onlinehändler ist es viele positive Bewertungen zu haben. (neben einer guten Listung in den Preisvergleichsportalen natürlich) Die Händler unternehmen nun alles nur erdenkliche um viele Bestnoten zu erzielen und deren digitale Reputation zu steigern. Wie macht man das? Man möchte es kaum glauben: mit ausgezeichnetem Kundenservice! Freundliches, hilfsbereites Telefonpersonal. Schnelle Lieferung, positiver Dialog mit dem Kunden, schnelle Reaktionszeiten auf E-Mails usw.
Wie wird sich das wohl auf den Handel auswirken? Was wenn die Hersteller direkt auf diesen Zug aufspringen, falls sie das nicht schon längst getan haben. Es ist wieder einmal zu befürchten, dass Unternehmen Entwicklungen verschlafen.
Abgesehen vom Businessmodell eines Preisvergleichsdienstes (dazu wird es einen eigenen Blog-Eintrag geben) lohnt es sich durchaus einen näheren Blick auf die Auswirkungen für den Handel zu nehmen. Ging man früher zum Fachhändler um die Ecke und ließ sich zum Thema Fernseher beraten um dann zu einem Elektrogroßmarkt zu fahre und das gute Stück um einiges günstiger zu kaufen, sieht die Sache heute noch ein Stück anders aus. Man geht zum Elektrogroßmarkt sieht sich das Objekt der Begierde an und bestellt es dann im Internet beim Bestpreisanbieter; läßt es liefern oder holt es ab. Wer jetzt meint, dass wegen "der paar Euro" der Aufwand nicht lohnt, ist gewaltig auf dem Holzweg. Es kann schon passierten das Haushaltsgeräte um bis zu 2/3 günstiger sind als im Elektrogroßmarkt.
Noch interessanter wird es wenn man über die Grenzen hinausschaut. In Deutschland ist in der Regel alles noch mal ein gutes Stück günstiger. Fast alle großen Onlinehändler dort liefern mittlerweile nach Österreich. Ein 30kg Paket für 17 €. Die Zeiten wo nur Waschmaschinen, Fernseher und Computer in Preisvergleisportalen gelistet wurden sind längst vorbei. Eine Bohrmaschine der Marke Bosch kostet bei einer großen Baumarktkette 270 €.

Mit wenigen Klicks findet man einen Onlinehändler in Lich (das ist eine Gemeinde mit 13.000 Einwohnern in Hessen) der die gleiche Bohrmaschine um 202 € anbietet. Für 17,95 € hat man sie 2 Tage später nach Österreich geliefert.

Harte Zeiten für Baumärkte stehen bevor!
Das sehen aber nicht Alle so....
Spannend zu sehen ist eine andere Entwicklung. Das wichtigste Asset dieser Onlinehändler ist es viele positive Bewertungen zu haben. (neben einer guten Listung in den Preisvergleichsportalen natürlich) Die Händler unternehmen nun alles nur erdenkliche um viele Bestnoten zu erzielen und deren digitale Reputation zu steigern. Wie macht man das? Man möchte es kaum glauben: mit ausgezeichnetem Kundenservice! Freundliches, hilfsbereites Telefonpersonal. Schnelle Lieferung, positiver Dialog mit dem Kunden, schnelle Reaktionszeiten auf E-Mails usw.
Wie wird sich das wohl auf den Handel auswirken? Was wenn die Hersteller direkt auf diesen Zug aufspringen, falls sie das nicht schon längst getan haben. Es ist wieder einmal zu befürchten, dass Unternehmen Entwicklungen verschlafen.
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Robert Hadzetovic
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hadzro - 4. Sep, 12:01